GERT VONHOFF

Erzählgeschichte. Studien zur erzählenden Prosa

‚Erzählgeschichte' beschreibt literarhistorisch aus gesellschaft- und bewußtseinsgeschichtlicher Sicht wer wem was wie im literarisch erzählten Werk erzählt. Sie verwendet dazu die Kategorien des projektiven, des kritischen und des analytischen Erzählens.

 

Die 2007 veröffentlichte Monographie betrachtet erzählende Prosa von 1750 bis 1850.
Interpretiert werden Moralische Erzählungen, Goethes "Werther" und Nicolais Entgegnung, die Erzählungen von J.M.R. Lenz, Schillers kleine Prosa, Campes "Briefe aus Paris", Rebmanns "Kosmopolitische Wanderungen durch Deutschland", Goethes "Unterhaltungen deutscher Ausge-wanderten", die "Nachtwachen von Bonaventura", Friedrich Schlegels "Lucinde", Goethes "Wanderjahre", Gutzkows "Briefe eines Narren an eine Närrin", "Maha Guru" und andere Werke aus den 1803er Jahren, Heines "Florentinische Nächte", Dronkes "Armut und Verbrechen", Weerths "Skizzen aus dem sozialen und politischen Leben der Briten", Heines "Englische Fragmente" sowie Gutzkows "Ritter vom Geiste".

Erzählgeschichte. Eine Einführung am Beispiel von Schillers kleiner Prosa, Vortrag auf der CUTG, März 2008.

Music, Church and Business in Kleist's 'Die heilige Cäcilie oder Die Gewalt der Musik', Vortrag auf dem Symposium 'The Classical and the Romantic in German Literature and Music' zu Ehren der Emeritierung von Professor David Hill, Birmingham, 19. Juni 2008.

 

 

Zum Autor: Gert Vonhoff studierte und arbeitete bis 2001 am Lehrstuhl von Professor Herbert Kraft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 1999-2000 war er zu einem Forschungs- und Lehraufenthalt an der University of Bir-mingham. Seit 2001 lehrt und forscht er an der University of Exeter, wo er 2007 zum Associate Professor of German ernannt worden ist und zusammen mit Professor Martina Lauster die digitale Gesamtausgabe von Gutzkows Werken leitet.

 

Gert Vonhoff, University of Exeter